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Die Riester - Rente


Fragen und Antworten FAQ


eXtra-Rente
Die einzigartige Rente für Kranke

Sonderthemen
wichtigste Neuerungen ab 2005 / Unisex
Vor- und Nachteile einer Riesterrente
Arbeitgeberwechsel
Ehepaare, Familie und Kinder

Riester weiterhin ungeliebt

ab 2006 UNISEX bei Riester ....  17.025 EUR weniger  ....  da sollte mann noch was TUN   (Mann, 30 Jahre, Beitrag 100 EUR - HDI Zahlen 2005/2006)

Nur wenige Beschäftigte werden sorgenfrei an die Altersabsicherung denken können. Für viele Bürger spielt der Gedanke erhöhter Vorsorgeanstrengungen eine wachsende Rolle.

Warum überhaupt ?

Die Riesterrente soll das vom Staat geschaffene zusätzlich Rentenloch gefördert schließen und damit die Eigenvorsorge weiter stärken. Es wird Ihnen also Geld geschenkt. Das ist die gute Nachricht. 
Warum verschenkt der Staat nun aber plötzlich Geld? Die schlechte Nachricht ist, dass das Rentenniveau von heute 70 % bis zum Jahr 2030 auf 67 bis 68 % des letzten Nettoeinkommens gesenkt werden soll. 



Ziel ist es dabei den Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung bis zum Jahr 2020 unter 20 % zu halten und bis zum Jahr 2030 22 % nicht übersteigen.

Wir glauben nicht, das man dies erreichen wird, dazu sind wohl weitere Rentenreformen mit weiteren Absenkungen notwendig. Allein die neue Rürup-Renten-Formel dämpft den Anstieg der Renten gewaltig (ein Absenken verhindert eigentlich nur die Politik - jedoch beschert sie den heutigen Rentnern die dritte Nullrunde in Folge).

Das sinkende Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung soll durch die neue kapitalgedeckte Altersvorsorge aufgefüllt werden. Als Versicherter zahlen Sie Ihren Eigenanteil, die staatliche Zulage wird vom Finanzamt nach Antragstellung unmittelbar auf den begünstigten Vertrag gutgeschrieben. Beides zusammen ergibt Ihre Eigenvorsorge. Sie brauchen also nicht den vollen Beitrag selbst aufbringen; die staatliche Förderung ist bereits ein Teil des Versicherungsbeitrags.

Auch für Beamte wird das Pensionsniveau von 75 % auf 71,75 % abgesenkt. Dies erfolgt dadurch, dass bei den nächsten acht Besoldungserhöhungen ab dem Jahr 2003 die Erhöhung der Pensionen um 0,5 % niedriger ausfällt. Auch dies reicht nicht aus und wird durch zukünftige Reformen weiter abgebaut werden müssen. 

Für wen ist Riester eigentlich interessant?

Nachfolgende Grafik zeigt anschaulich, wer sich mit dem Thema näher beschäftigen sollte.
Zwei Tendenzen sind sichtbar
viel Einkommen (Steuergründe)
viele Kinder (Kinderzulagen)

Zum Kreis der Begünstigten gehören alle Arbeitnehmer und Angestellten (auch im öffentlichen Dienst), Selbständige und Landwirte, die Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung bzw. landwirtschaftlichen Alterskasse zahlen und auch Beamte. Wenn Sie, Ihr Ehepartner oder Ihre Kinder diesem Personenkreis angehören, besteht ein Anspruch auf staatliche Förderung.





Beitragsaufwand

Um die Förderung in voller Höhe zu erhalten, müssen Sie festgelegte Mindestbeiträge in die geförderte Altersvorsorge einzahlen. Das sind 1 % des sozialversicherungspflichtigen (Brutto-) 
Einkommens des Vorjahres bis zur Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung in den Jahren 2004 und 2005, 3 % in den Jahren 2006 und 2007 und wächst auf 4 % ab dem Jahr 2008.

Wer weniger spart, erhält auch weniger Förderung.
Zulagen

Für Bezieher niedrigerer Einkommen gibt es einen jährlichen Zuschuss. Die Förderung beginnt am 01.01.2002 und steigt in vier Schritten. Der Zuschuss beträgt in den Jahren 2002 und 2003 38 Euro, 2004 und 2005 76 Euro, 2006 und 2007 114 Euro und wächst auf 154 Euro ab dem Jahr 2008.

Für jedes Kind, für das Anspruch auf Kindergeld besteht, gibt es einen weiteren Zuschuss in Höhe von 46 Euro in den Jahren 2002 und 2003, 92 Euro in den Jahren 2004 und 2005, 138 Euro 2006 und 2007, der auf 185 Euro ab dem Jahr 2008 wächst.
Bei Ehepaaren erhalten beide je eine Grundzulage, wenn sie jeweils einen eigenen Vertrag zur zusätzlichen Altersvorsorge abschließen. Beispielsweise wird bei einer Familie mit zwei Kindern für jedes einzelne Familienmitglied die Zulage gezahlt.
Steuerfreibetrag
Empfänger höherer Einkommen erhalten einen zusätzlichen Freibetrag (Sonderausgabenabzug) bei der Einkommenssteuer für den gesamten Beitrag zur Altersvorsorge einschließlich der staatlichen Zulage. 

In den Jahren 2002 und 2003 wird der Steuerfreibetrag 525 Euro, in den Jahren 2004 und 2005 1.050 Euro, 2006 und 2007 1.575 Euro betragen und auf 2.100 Euro ab dem Jahr 2008 steigen.

Den Steuerfreibetrag können Sie auch dann ausnutzen, wenn Sie mehr als 1, 2, 3 bzw. 4 % Ihres Einkommens als Beitrag zur geförderten Altersvorsorge zahlen.

Zulage oder Steuerfreibetrag

Ob für Sie die Zulage oder der Freibetrag günstiger ist wird das Finanzamt für jedes Jahr im Folgejahr errechnen. Ist die Steuerersparnis höher als die gezahlten Zulagen, erhalten Sie die Differenz zusätzlich erstattet.


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Wie Sie oben gesehen haben, hängt der Beitrag doch von sehr vielen Faktoren ab. Der Akademische Dienst bedient sich daher eines ausgefeilten Computervergleichsprogramms. Das Ergebnis wird aus unseren Erfahrungen und Hintergrundwissen hin bewertet und Ihnen (meist per Post) zugesandt. 

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